Kapsel-pH-Metrie: Komfort für den Patienten, einfache Anwendung für den Arzt

Das Kapsel-pH-Monitoring ist eine besonders effektive Methode zur Diagnose der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD). Im Gegensatz zur standardmäßig angewandten 24-Stunden-pH-Metrie können durch den längeren Untersuchungszeitraum potenziell mehr Fälle von GERD erkannt werden. So ist für betroffene Patienten eine frühzeitige Therapie möglich und gefährliche Spätfolgen können verhindert werden. Die pH-Messung mit Kapsel bietet noch weitere Vorteile für die Gastroenterologie: Sie ist für den Patienten angenehm zu tragen und erfordert weniger Aufwand für den Arzt.

Schnell handeln bei Verdacht auf Refluxkrankheit

GERD ist eine entzündliche Erkrankung des Ösophagus, die durch zurückfließenden Mageninhalt (Reflux) ausgelöst wird. Das pH-Monitoring dient bei einer Vielzahl von Symptomen, die auf GERD hinweisen könnten, als Mittel zur Diagnose. Es wird zum Beispiel eingesetzt bei

  • Patienten mit klassischen Symptomen für sauren Reflux oder Sodbrennen und Verdacht auf GERD

  • Beschwerden wie ungeklärter chronischer Pharyngitis, Heiserkeit, Trachitis oder Asthma, die auf GERD zurückzuführen sein könnten
  • Verdacht auf GERD mit positivem PPI-Test

Wenn die Krankheitssymptome des Patienten auf die Refluxkrankheit hindeuten, ist gerade bei anfänglichen Beschwerden eine zuverlässige Diagnose wichtig. Denn nur so kann frühzeitig die richtige Therapie gefunden werden, um Komplikationen durch den schädigenden Reflux zu vermeiden.

Langzeit-Messung für eine bessere Diagnose

Die „klassische“ Untersuchung bei Verdacht auf GERD besteht aus einer 24-Stunden-pH-Metrie. Dabei wird ein Katheter durch die Nase in den unteren Teil der Speiseröhre eingeführt und verbleibt dort für 24 Stunden, während ein Sensor am Endstück kontinuierlich den pH-Wert misst. Die Daten werden anschließend fachärztlich ausgewertet.

Eine moderne Alternative zu diesem Verfahren ist die Kapsel-pH-Metrie. Dabei wird eine Kapsel endoskopisch oberhalb des Ösophagussphinkters platziert. Das Prinzip ist ähnlich wie die 24-Stunden-pH-Messung, denn es werden über einen längeren Zeitraum Daten zum pH-Wert der unteren Speiseröhre gesammelt. Allerdings verbleibt nur die kleine Kapsel, und nicht ein langer Schlauch, im Körper des Patienten. Das ermöglicht einen deutlich längeren Zeitraum bei der Messung.

Viele Kapsel-Systeme erlauben einen Untersuchungszeitraum von 48 Stunden. Mit dem von uns vertriebenen alpHaONE von Jinshan können sogar bis zu 96 Stunden, – also doppelt so lang- , Daten aufgezeichnet werden. Mit einer längerfristigen Beobachtung der Symptome des Patienten erhöht sich potenziell auch die Chance auf eine positive Diagnose der Refluxkrankheit. Dies ist nicht nur für das Erkennen der Erkrankung im frühen Stadium sehr hilfreich, die längere Monitoring-Zeit kann auch bei der Therapie genutzt werden, um im fortgeschrittenen Stadium von GERD die Effektivität von Medikamenten zu untersuchen.

Problemloses Tragen und unkompliziertes Entfernen

Beim Einsetzen der Kapsel wird dies durch Unterdruck an der Speiseröhre befestigt, sodass keine weiteren Mittel zur Befestigung nötig sind. Der Patient empfindet also im gesamten Messzeitraum kein unangenehmes Gefühl oder Drücken, das durch einen Katheter verursacht wird.

Manche Patienten fühlen sich mit der herkömmlichen pH-Metrie durch die Sichtbarkeit eines Katheters in ihrem Alltag eingeschränkt und können deshalb zu der jeweiligen Zeit nicht ihren üblichen Gewohnheiten nachgehen. Mit der Kapsel stellen diese Bedenken kein Problem dar, denn sie ist für Außenstehende komplett unsichtbar.

Auch das Entfernen der Kapsel ist einfach: Nach dem Zeitraum löst sie sich einfach von selbst und wird auf natürlichem Weg  ausgeschieden. Somit ist kein weiterer Eingriff nötig. Dies ist für den Patienten angenehmer und spart Zeit und Aufwand für den Arzt.

Zuverlässig und einfach: pH-Messung mit der Kapsel

Die Nutzung eines Kapsel-pH-Metrie Systems wie alpHaONE bringt viele Vorteile mit sich, sowohl für die Diagnose von GERD als auch für die Überprüfung der Therapie bei erkrankten Patienten. Während des besonders langen Untersuchungszeitraums werden genügend Daten für eine bestmögliche Diagnose gesammelt. Der Arzt muss außerdem nur einen kleinen Eingriff durchführen, denn alle Daten werden auf dem externen Rekorder gespeichert und die Kapsel verschwindet von selbst. Auch für den Patienten ist es eine angenehme Alternative zur 24-Stunden-pH-Metrie: Er spürt die Kapsel in der Speiseröhre nicht und kann nach dem kleinen Eingriff unbeschwert seinem Alltag nachgehen.

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